Auf dieser Seite präsentiere ich Ihnen antike Wecker, die in Zeiten von Digitaluhren, Apple-Watches oder anderen Smartwatches am Handgelenk zwar nicht mehr ganz zeitgermäß sind, die aber dennoch gute Wertanlagen sind, weil sie einen hohen Sammlerwert besitzen.
Der Wert verfällt nicht, sondern steigert sich, wenn man sie gut erhält. Gleichzeitig versetzen sie einen in eine andere Zeit, in der es noch nicht so hektisch zuging wie das heute der Fall ist.
Herausragend sind vor allem die Lenzkirch Wecker, die eine weltweite Berühmtheit erlangt haben, weil sie mit der gleichen Liebe und Detailverliebtheit entworfen wurden, wie die anderen Lenzkirch Uhren.
Andere Wecker hatten eher praktischen Nutzen auf Reisen, weil sie so klein waren, dass sie in jede Tasche passten. Diese Wecker besitzen winzige Hinterzappler Pendel und verlangen nur einen geraden Standort.
Die Wecker haben eines gemeinsam, nämlich, dass sie Tagläufer sind. Vor dem Schlafengehen zog man sie auf und stellte die Weckzeit ein, dann begab man sich zur Ruhe. Die Wecker schlagen entweder von innen aufs Gehäuse, oder auf eingebaute Glocken.
Die Geschichte der Wecker
Lange Zeit waren Uhren Luxusgegenstände. Für den überwiegenden Teil der Bevölkerung endete der Schlaf, wenn es hell wurde oder wenn der Hahn krähte.
Die wenigen, die vor der Dämmerung aufstehen mussten, wurden vom Nachtwächter geweckt. Die vermutlich ersten Weckfunktionen stammen aus der Zeit der Sonnenuhren. Dies wird durch archäologische Funde aus dem 13. Jahrhundert vor Christus belegt.
Damals las man die Uhrzeit am Schattenverlauf ab. Schon damals hatten die Menschen Verpflichtungen und wollten rechtzeitig geweckt werden. Das Wecken übernahmen Leute, die die Sonnenuhr ablasen und die Menschen aufweckten. Dies geschah entweder durch Verkündung der Uhrzeit oder man zündete Schwarzpulver an. Die Anzahl der Knalle bezeichnete die geschlagene Stunde.
Uhren mit zusätzlicher Weckfunktion gibt es aber ebenso lange wie Räderuhren überhaupt, also seit dem 14. Jahrhundert.
In Dantes Meisterwerk, seiner „Göttlichen Komödie“ von 1320, findet sich die erste präzise Beschreibung eines Uhrwerks. Schon dieses Uhrwerk war mit einem Weckmechanismus ausgestattet.
Aus der Antike haben sich Beschreibungen von Wasseruhren erhalten, bei denen der Wasserstand in einem Gefäß die Zeit anzeigte.
Dabei konnten in das Gefäß Schwimmer eingesetzt werden, die bei einer bestimmten Füllhöhe über einen Hebel Glocken- oder Figurenwerke auslösten.
In den Klöstern des 12. Jahrhunderts sollen Weckuhren mit Glockensignalen an die Einhaltung der Gebetszeiten erinnert haben. Ãœberliefert sind solche „Horologien“ aber nicht.
Die ältesten, erhalten gebliebenen Wecker sind Wanduhren, die den Turmwächtern den Einsatz zum Schlagen der Kirchenglocken gaben. Diese sogenannten Türmeruhren werden gemeinhin ins 15. und 16. Jahrhundert datiert.
Mit der Erfindung der Unruh und der Feder als Energiespeicher wurden die Uhren mobil, auch die mit Weckfunktion. Sie waren als Luxusaccessoires für reiche Bürger und Adelige beliebt. Auf der Fahrt waren sie allerdings noch nicht zu gebrauchen, sondern nur in den Nachtquartieren oder am Ankunftsort.
Für die Reise mit der Kutsche oder dem Pferd benutzte man vom 17. bis zum 19. Jahrhundert übergroße Taschenuhren mit Wecker. Sie benennen bereits in ihrem Namen „Kutschenuhren“ oder „Satteluhren“ den Verwendungszweck.
Diese Kutschenuhren hielten trotz der Stöße und dem Schaukeln auf den holprigen Straßen die Zeit einigermaßen korrekt ein.
An der Wende zur Neuzeit gab es mit den „Offiziersweckern“ erste Uhren, die vor allem zum Wecken dienten. Der Name „Offizierswecker“ rührt angeblich daher, dass Offiziere, die außerhalb der Kasernen schliefen, zuverlässige Weckuhren brauchten, damit sie pünktlich zum Morgenappell erscheinen konnten. In wohlhabenden Kreisen schätzte man diese tragbaren Tischuhren als Reisebegleiter. Sie wurden deshalb auch „Pendule de Voyage“ genannt.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mussten Arbeiter und Angestellte pünktlich zur Arbeit erscheinen. Robuste Holzuhren aus den Werkstätten und kleineren Fabriken des Schwarzwaldes waren lange Zeit die günstigste Möglichkeit, sich zuverlässig wecken zu lassen.
Etwas teurer waren industriell hergestellte Tischuhren mit Weckfunktion nach dem amerikanischen Vorbild der „Cottage-Clocks“. Diese ersten massenindustriell gefertigten Uhren hatten häufig einen Wecker.
Noch kompakter war ab den 1860/70er Jahren der zunächst in Frankreich produzierte „Pariser Wecker“. Anders als sein amerikanisches Pendant hatte er noch ein Uhrwerk mit massiven Platinen und Zahnrädern. Dieser Massivwecker mit Kurzpendel richtete sich eher an kleinbürgerliche Haushalte.
Der wohl bekannteste Wecker aus dem 19. Jahrhundert ist der Babywecker. Er besteht aus einem runden Metallgehäuse auf kleinen Füßchen mit einer sichtbaren Glocke.
Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde der Wecker dem Zeitgeschmack angepasst. Die aufgesetzte Glocke verschwand, die Rückwand diente nun als Klangkörper.
Kräftige Farben verliehen den Weckern ein freundliches Aussehen. Es entstanden zahllose Formen, damit jeder „seinen“ Wecker finden konnte. Auch Alarm und Werk wurden verbessert:
Es gab Wecker mit Repetition, mit Schwellton oder mit einem leise gehenden Werk. Dank Eisenbahn und Automobil ging der Wecker nun öfters auf Reisen. Hierfür konnte man sich spezielle Etuiwecker kaufen.
Ein Armbandwecker (Armband-Weckeruhr) wurde 1908 von der Firma Eterna zum Patent angemeldet. Bekannte Armbanduhr-Modell mit Wecker wurden 1950 Memovox von Jaeger-LeCoultre und 1955 Duofon von Pierce.
Auch wenn sich die Gehäuse dem Zeitgeschmack der Gesellschaft anpassten, die Technik blieb lange Zeit dieselbe. Erst mit der Elektronik änderte sich die Konstruktion der Weckerwerke. Quarzrevolution und Funkuhrtechnik sorgten dafür, dass es bald hochpräzise Wecker für wenig Geld zu kaufen gab.[
Seit Ende des 20. Jahrhunderts wird der Wecker vielfach von Handy oder auch Smartphone mit integrierten Wecksystemen verdrängt. Dieser Trend zeigt, dass der Wecker oftmals nur noch eine Zusatzfunktion bei gängigen Haushaltsgegenständen ist.
Und auch die Wecker besitzen zahlreiche Extras. Die Weckfunktion rückt wieder deutlich in den Hintergrund.
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Der Wecker wurde mit viel Liebe restauriert und besitzt nahezu keine Gebrauchsspuren. 1 Jahr Garantie!
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Das Gehäuse ist mehrteilig, aus massivem Messing gefertigt. Das Zifferblatt ist aus Emaille. In der Uhr tickt ein kleinen rundes Vollplatinen Uhrwerk, mit massiver Hemmung aus Stahl. Der Taktgeber ist ein winziges, fest installiertes Hinterzappler-Pendel. 1 Jahr Garantie!
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Lenzkirch hat sich in seiner reichen Geschichte immer wieder von den großen Errungenschaften der Kunst, Musik und Literatur inspirieren lassen. Dieses künstlerische Erbe findet sich in vielen ihrer Kreationen wieder. Die Verbindung zur Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauss verleiht diesem Kunstwerk eine weitere Ebene kultureller Tiefe. 1 Jahr Garantie!
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